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Ultimate Frisbee – Viertes Kleinfeldturnier am Adolph-Kolping-Berufskolleg

Um die bereits vor dem Beginn der Weihnachtsferien angehäuften „Vorweihnachtskalorien“ abzuarbeiten und um die Unterrichtsinhalte des Faches Sport/Gesundheitsförderung des endenden Schulhalbjahres in Turnierform zu erproben, haben die Sportlehrer Martin Zimmer und Timo Kemming die Schüler am Mittwoch, 19.12.2007, ihrem letzten Schultag, in den letzten vier Stunden zum klassenübergreifenden Frisbeeturnier eingeladen.
Bildergalerie (Fotograf, Max Poertgen aus der GTO1)
Diese Veranstaltung blickt schon auf eine beeindruckende Tradition und Beliebtheit zurück und wird bereits zum vierten Mal unter Herrn Zimmers Leitung bei uns durchgeführt. Elf Teams folgten seinem Ruf und brachten auch ihre Mitschüler mit, die sie in der Turnhalle mit allen Kräften unterstützen und den sagenhaften „Spirit of the Game“ beschwören sollten.
Für die Spielunkundigen folgen an dieser Stelle ein paar hilfreiche Einweihungen:
Die wichtigste Spielregel des „Ultimate Frisbee“ besagt: Ultimate betont Sportlichkeit, Anstand und Fairplay. Kämpferischer Einsatz wird zwar gefördert, darf aber niemals auf Kosten des Respekts vor dem Gegner, den vereinbarten Regeln und der Freude am Spiel gehen.
Eine Mannschaft umfasst fünf Feldspieler und drei Auswechselspieler, die beliebig oft und beliebig viel bei Punktgewinn gewechselt werden können, so dass je Klasse bis zu zwei gemischte Mannschaften teilnehmen können. Ein Spiel dauert zehn Minuten. Gespielt wird im Basketballfeld im Querformat (Hallendrittel) mit der Dreipunktelinie als Zonenbegrenzung. Das angreifende Team erzielt einen Punkt, wenn ein Mitspieler die Scheibe in der Endzone des Gegners fängt. Der Pass muss vom eigenen Spieler kommen. Nach jedem Punkt gibt es einen Seitenwechsel, bei dem sich beide Teams an der Endzonenlinie aufstellen. Die Scheibe darf nach Anwurf in jede Richtung geworfen werden. Mit der Scheibe wird nicht gelaufen, also muss man nach dem Fangen sofort stehen bleiben. Dann hat der Werfer acht Sekunden Zeit die Scheibe weiterzuspielen. Verfehlt der Pass den Mitspieler, kommt das verteidigende Team in Scheibenbesitz und greift sofort an. Ultimate ist ein körperloses Spiel. Jede Körperberührung ist im Prinzip ein Foul. Es gibt keine Schiedsrichter, das heißt jeder Spieler ist für sein Foulspiel selbst verantwortlich. Es gibt keine Sanktionen, da kein Ultimate-Spieler die Regeln absichtlich verletzt. Die Spieler tragen ihre Meinungsverschiedenheiten auf faire Weise aus, auch auf ihren Weltmeisterschaften.
Nach leidenschaftlichen Spielen konnte sich in diesem Turnier schließlich die Klasse GTM2 gegen alle Teams durchsetzen und im Endspiel gegen die ZDU den Turniersieg für sich verbuchen. Alle Teams wurden für ihren Spieleinsatz mit Süßigkeiten belohnt. Turnierleiter Martin Zimmer lobte die Mannschaften: „Noch in keinem Jahr ist der Spirit of the Game von den Teams so stark umgesetzt worden: ohne Fouls, fair und rücksichtsvoll verlief das ganze Turnier.“ Auch die beteiligten Schüler waren sichtlich begeistert und wünschten eine unbedingte Fortsetzung der Veranstaltung, die bisher als reines GT/ZD-Turnier mit den Vollzeitklassen gespielt wurde, im kommenden Jahr. Nun denken die Organisatoren darüber nach, das Turnier eventuell auf andere Bildungsgänge auszuweiten - auf dass der Spirit of the Game noch weitere Spieler in seinen Bann ziehen möge...
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